Pukará de Copaquilla, Präkolumbische Festung in Putre, Chile.
Pukará de Copaquilla ist eine alte Befestigungsanlage auf einem Hügel, der von Klippen umgeben ist und auf 3000 Metern Höhe liegt. Die Anlage besteht aus etwa 400 runden Steineinhausungen, die systematisch auf dem Gelände angeordnet sind.
Die Befestigung entstand im 12. Jahrhundert und diente den Bewohnern als Wehranlage auf dieser Hochebene. Sie wurde 1979 durch die Universität Tarapacá restauriert und 1983 zum Nationaldenkmal erklärt.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "aschfarbener Staub", was die charakteristische Färbung des hiesigen Bodens beschreibt. Wenn man hier ankommt, wird man sofort von der Bedeutung dieser Namensgebung für die Gegend erfasst.
Das Gelände liegt etwa 100 Kilometer nordöstlich von Arica und ist über die Straße Route 11-CH erreichbar, die zur bolivianischen Grenze führt. Besucher sollten sich auf das hochalpine Klima und steile Pfade auf dem Hügel vorbereiten.
Unterhalb der Anlage verläuft ein bis zu 150 Meter tiefes Tal mit alten Anbauterrassen, die von den früheren Einwohnern zur Lebensmittelproduktion genutzt wurden. Diese versteckte Dimension zeigt, wie durchdacht die Besiedlung dieser unwirtlichen Gegend war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.