Putre, Bergstadt im Norden Chiles
Putre ist eine Stadt auf 3500 Metern Höhe im Norden Chiles mit weiß getünchten Gebäuden rund um einen zentralen Platz. Die Häuser folgen einem einfachen Grundriss, und der Ort liegt in einer rauen Berglandschaft nahe der Wüstengegenden des Altiplano.
Der Ort entstand als wichtiger Handelsknotenpunkt zwischen indigenen Gemeinschaften und spanischen Kolonisatoren, die den Pazifikstrand mit den andinen Hochländern verbanden. Diese strategische Lage prägte die Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte hinweg.
Der Ort trägt den Namen einer alten Quechua-Gemeinde und bewahrt diese Verbindung bis heute in seinen weißen Häusern und der zentralen Plaza. Hier sieht man noch die traditionelle andine Lebensweise in den alltäglichen Aktivitäten der Bewohner und in den handwerklichen Traditionen, die an den lokalen Marktplätzen gepflegt werden.
Besucher erreichen den Ort über regelmäßige Busverbindungen von Arica und sollten sich Zeit nehmen, um sich an die große Höhe zu gewöhnen. Nach der Ankunft bietet es sich an, einige Tage zu bleiben, bevor man in die umliegenden Berge aufbricht, um Höhenkrankheit zu vermeiden.
Von hier aus können Besucher fünf große Vulkane erreichen, darunter Guallatiri, dessen Gipfel sich 6070 Meter über dem Meer erhebt. Die umliegenden Täler sind auch für mehrere natürliche Thermalquellen bekannt, die in der Nähe entspringen.
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