Morro de Arica, Historisches Monument an der Küste von Arica, Chile.
Der Morro de Arica ist ein steiler Felsen an der Küste der Stadt Arica in der gleichnamigen Region im äußersten Norden Chiles, etwa 139 Meter über dem Meeresspiegel. Die Felswände fallen fast senkrecht zum Pazifik ab und bilden eine natürliche Barriere zwischen der Stadt und dem offenen Meer.
Im Jahr 1880 eroberten chilenische Truppen diesen Felsen im Rahmen des Salpeterkriegs von den peruanischen Verteidigern. Diese militärische Aktion markierte die Einnahme der Stadt Arica durch Chile und verschob die Grenze nach Norden.
Der Name stammt aus dem Aymara-Wort für Felsformation und bezeichnet heute eine Gedenkstätte mit Blick auf die Stadt und das Meer. Besucher sehen hier eine große chilenische Flagge und Denkmäler aus der Zeit des Salpeterkriegs, die das kollektive Gedächtnis der Region prägen.
Gepflasterte Wege und eine asphaltierte Straße führen zum Gipfel, wo ein kleines militärgeschichtliches Museum eingerichtet ist. Von oben hat man einen freien Blick auf die Stadt, den Hafen und die Küstenlinie nach Norden und Süden.
Die große Flagge auf dem Gipfel dient der Schifffahrt als Orientierungspunkt beim Einlaufen in den Hafen. Sie wird als die größte ihrer Art im ganzen Land betrachtet und ist schon aus weiter Entfernung sichtbar.
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