Tacora, Ruhender Schichtvulkan in der Region Arica und Parinacota, Chile.
Der Tacora ist ein ruhender Schichtvulkan mit einer Höhe von etwa 5.980 Metern in der nördlichsten Region Chiles. Sein Gipfel hat einen Krater mit einem Durchmesser von etwa 500 Metern und sein Kraterbecken öffnet sich zur Nordwestseite.
Der Vulkan wurde im 19. Jahrhundert abgebaut, als Arbeiter Schwefel von seinen Hängen und seinem Krater extrahierten. Diese Bergbautätigkeit hinterlies mehrere Verarbeitungsanlagen auf dem Berg, die Spuren dieser Epoche zeigen.
Die Gemeinschaften in der Gegend haben starke Bindungen zum Berg, der in ihren Geschichten und Glaubensvorstellungen eine wichtige Rolle spielt. Der Berg ist Teil ihrer täglichen Sicht auf die Landschaft und ihrer Verbindung zum Hochland.
Der Zugang erfolgt über eine unbefestigte Straße, die nur mit Allradfahrzeugen befahrbar ist und sich vom Ort Chislluma aus erstreckt. Der Weg ist steil und führt über 1.300 Meter Höhenunterschied, daher sollte man die Straßenbedingungen und das Fahrzeug vorher prüfen.
Der Vulkan enthält großflächige Schwefelablagerungen, die seinen Krater und die nördlichen sowie östlichen Hänge bedecken. Aus dem Gipfel entweichen ständig Gase aus unterirdischen Quellen, was zeigt, dass unter der ruhigen Oberfläche noch geothermale Aktivität vorhanden ist.
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