Nevados Casiri, Schichtvulkan im Departamento Tacna, Peru.
Casiri ist ein Schichtvulkan im Barroso-Gebirge der Anden in der Tacna-Region und erhebt sich auf eine Höhe von etwa 5.650 Metern. Das vulkanische System besteht aus mehreren Strukturen und prägt das hochalpine Landschaftsbild dieses abgelegenen Berggebiets.
Der letzte bekannte Lavastrom des Vulkans erfolgte vor ungefähr 2.600 Jahren und markiert seine jüngste vulkanische Aktivität in der Region. Seitdem hat sich das Gebirge zu einer stabilen geografischen Landmarke des südlichen Andenbeckens entwickelt.
Der Berg trägt einen Namen mit Ursprüngen in der Aymara-Sprache, was die sprachliche Tradition der Andenbewohner widerspiegelt. Für die lokalen Gemeinschaften bleibt dieses Gebirgsland ein wichtiger Teil ihrer geografischen und kulturellen Identität.
Der Zugang zu diesem hochgelegenen Gebiet erfordert gute körperliche Vorbereitung und angepasste Ausrüstung für die extremen Höhenbedingungen. Die aktiven Schwefelgruben in der Nähe sind für Besucher nicht zugänglich, aber die umliegende Landschaft bietet Möglichkeiten zur Beobachtung von Bergformationen.
Der Vulkan weist mehrere Lavadomos auf, deren Lavaströme unterschiedliche Breiten von etwa 50 bis 500 Metern aufweisen und deutlich erkennbare geologische Merkmale schaffen. Diese variierenden Flussbreiten zeigen verschiedene Eruptionsphasen und machen das Gelände geologisch vielfältig.
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