Región de Tarapacá, Verwaltungsregion im Norden Chiles
Die Region Tarapacá erstreckt sich im Norden Chiles zwischen dem Pazifischen Ozean und der bolivianischen Grenze und umfasst Wüstenflächen sowie Küstenabschnitte. Die Provinzen Iquique und Tamarugal bilden die administrativen Einheiten dieser Gegend, in der sich Bergketten, Salzseen und karge Ebenen abwechseln.
Das Gebiet gehörte bis 1883 zu Peru und wechselte nach dem Salpeterkrieg durch den Vertrag von Ancón zu Chile. Der Wechsel der nationalen Zugehörigkeit prägte die Entwicklung der Siedlungen und die wirtschaftliche Ausrichtung der Gegend.
Der Name leitet sich von Tarapacá ab, einem Wort aus der Aymara-Sprache, das auf die indigenen Wurzeln der Gegend hinweist. Besucher bemerken den Einfluss der Wüstenumgebung auf die Architektur und das tägliche Leben in den Siedlungen entlang der Küste.
Die Hauptstadt Iquique dient als zentraler Ausgangspunkt mit Verbindungen über die Panamericana und einem internationalen Flughafen. Reisende sollten die Trockenheit und die starken Temperaturschwankungen zwischen Küste und Hochland berücksichtigen.
Verlassene Salpeterstädte aus dem 19. Jahrhundert liegen verstreut in der Wüste und zeigen Überreste von Industrieanlagen und Wohnvierteln. Diese Geisterstädte erinnern an die Zeit, als die Nitratgewinnung die Wirtschaft der Gegend bestimmte.
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