Geoglifos de Pintados, Präkolumbische Geoglyphen in Pampa del Tamarugal, Chile
Die Geoglifos de Pintados sind eine Sammlung von über 60 Feldern mit 450 Figuren, die sich über 3 Kilometer auf einem Hügel in der Region Tarapacá erstrecken. Geometrische, menschliche und tierische Formen wurden durch das Entfernen von Oberflächenmaterial in die Landschaft geschnitten und sind aus der Ferne sichtbar.
Zwischen 700 und 1500 n.Chr. schufen indigene Völker diese Geoglifos, indem sie Oberflächenmaterial von Hügeln entfernten. Die Arbeiten zeigen Verbindungen zur Tiwanaku-Zivilisation, die die Anden beeinflusste.
Die Figuren dienten Karawanen als Orientierungspunkte auf ihren Wegen durch unterschiedliche Landschaften zwischen Wüste und Küste. Sie zeigen, wie die Menschen diesen Raum nutzten und miteinander kommunizierten.
Der Ort liegt etwa 95 Kilometer von Iquique entfernt und ist über die Route 16 und die Panamericana Norte über Pozo Almonte zu erreichen. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Höhe von über 1000 Metern kühl sein kann, und ausreichend Wasser für die Erkundung tragen.
Manche Figuren zeigen Muster, die schwer zu erkennen sind, wenn man direkt davor steht, aber von erhöhten Punkten oder aus der Ferne deutlich werden. Diese Perspektive deutet darauf hin, dass sie möglicherweise auch von oben oder von weit entfernten Positionen aus sichtbar sein sollten.
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