Pozo Almonte, Stadt in Tarapacá, Chile
Pozo Almonte ist eine Stadt in der Hochebene Pampa del Tamarugal im Norden Chiles, nahe der peruanischen Grenze. Die Straßen sind flach und breit, die Gebäude meist einstöckig, und die Luft ist trocken und klar zu jeder Jahreszeit.
Die Stadt entstand im späten 19. Jahrhundert als Versorgungszentrum für die umliegenden Salpeterminen, die damals zu den größten der Region gehörten. Als die Salpeterindustrie im 20. Jahrhundert zusammenbrach, verlor die Stadt viele Bewohner, blieb aber als Verwaltungszentrum bestehen.
Die Bewohner der Region verehren die Virgen del Carmen mit einem Fest, das jedes Jahr im Juli im nahen Dorf La Tirana stattfindet und Pilger aus dem ganzen Land anzieht. Tänzer in bunten Kostümen führen traditionelle Tänze auf, die Einflüsse aus andinen, spanischen und afrikanischen Traditionen verbinden.
Ein eigenes Fahrzeug ist sehr hilfreich, da die Sehenswürdigkeiten der Umgebung weit verstreut und mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind. Die Hauptstraße Comercio bietet einfache Hotels und Restaurants, wo man sich informieren und verpflegen kann.
Der Tamarugo-Baum, der in der Reserva Nacional Pampa del Tamarugal wächst, ist eine der wenigen Pflanzen der Welt, die in der Atacama-Wüste ohne Regen überleben kann, indem sie Wasser tief unter der Erde anzapft. Dieser Baum hat der gesamten Hochebene ihren Namen gegeben.
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