Escuela Domingo Santa María, Bildungsgebäude in Iquique, Chile.
Die Escuela Domingo Santa María war eine Schule in Iquique, deren Art-déco-Gebäude von 1936 das 1883 errichtete, 1928 durch Feuer zerstörte Original ersetzte. Nach Schäden durch das Erdbeben von Tarapacá 2005 wurde der Bau Anfang 2011 abgerissen; heute steht dort ein neues Gebäude mit Holzfassade, die die Architektur der Salpeterzeit nachbildet.
Das Gebäude wurde ursprünglich 1883 errichtet und durchlebte eine wichtige Umgestaltung, nachdem ein Brand 1928 es beschädigte. Der Wiederaufbau 1936 gab dem Schulhaus seine heutige Form und Struktur.
Die Schule trägt den Namen von Domingo Santa María, Chiles Präsident zur Bauzeit 1883. Auf ihrem Gelände versammelten sich 1907 die Streikenden des Salpeterstreiks, der im Massaker endete. Das Art-déco-Gebäude von 1936 wurde 2011 abgerissen und durch eine Fassade ersetzt, die die Holzarchitektur der Salpeterzeit nachbildet – ein „falsches Historienbild“.
Das Schulgebäude kann von außen besichtigt werden und bietet einen guten Überblick über die regionale Architektur. Um Zugang zum Inneren oder weitere Informationen zu erhalten, ist es empfehlenswert, vorher die Verwaltung zu kontaktieren.
Die Art-déco-Schule von 1936 wurde Anfang 2011 abgerissen, trotz eines Sanierungsvorschlags der Architekturfakultät der Universidad Arturo Prat. Der Neubau imitiert die Holzbauweise des Salpeterzeitalters von Iquique, ein sogenanntes „falso histórico“. Bei den Aushubarbeiten fand man zudem einen Boden, der nicht den statischen Berechnungen entsprach.
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