Iquique, Hafenstadt in der Region Tarapacá, Chile
Iquique ist eine Hafenstadt an der Pazifikküste in der nordchilenischen Region Tarapacá, die sich zwischen steilen Klippen und flachen Sandstränden erstreckt. Die Innenstadt liegt zwischen dem Meer und einem hohen Felsmassiv, das die Stadt vom Hinterland trennt.
Die Stadt gehörte bis 1883 zu Peru, als Chile das Gebiet im Salpeterkrieg annektierte. Der Export von Natriumnitrat machte sie im späten 19. Jahrhundert zu einem der wohlhabendsten Häfen Südamerikas.
Der Name kommt aus dem Aymara und bedeutet "Ort des Schlafens" oder "Ruheplatz". An der Flaniermeile Paseo Baquedano stehen alte Holzhäuser mit Balkonen aus der Salpeterzeit, die heute als Theater, Restaurants und Museen dienen.
Die meisten Strände liegen südlich des Hafens entlang der Avenida Arturo Prat, die parallel zur Küste verläuft. Das Stadtzentrum ist kompakt und lässt sich zu Fuß erkunden, mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in wenigen Häuserblocks Entfernung.
Das Humberstone-Salpeterwerk am Stadtrand steht als Welterbe unter Schutz und zeigt verlassene Wohnhäuser, ein Theater und eine Schwimmhalle aus der Bergbauzeit. Das riesige Schwimmbecken wurde mit erhitztem Meerwasser gefüllt, das durch die Hitze der Industrieanlagen erwärmt wurde.
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