Aucanquilcha, Stratovulkan in der Region Antofagasta, Chile
Aucanquilcha ist ein Stratovulkan in der Region Antofagasta an der chilenisch-bolivianischen Grenze, der sich auf 6.176 Meter Höhe erhebt. Das Berg zeigt eine kammartige Form und liegt innerhalb des Alto-Loa-Nationalreservats mit einer alten Bergbausiedlung auf 5.280 Meter Höhe.
Bergbautätigkeiten begannen 1913 mit Lamakarawanen als Transportmittel in den höchsten Regionen. 1935 wurde ein 22 Kilometer langes Luftseilbahnsystem gebaut, um Schwefel von der Bergseite zu transportieren.
Der Name stammt aus Quechua-Elementen, wobei "Auqa" grausam und "kichka" Dorn bedeutet und das lokale indigene Erbe widerspiegelt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die andine Bevölkerung den Berg seit Generationen wahrnahm und benannte.
Das Erklimmen des Gipfels erfordert eine sorgfältige Anpassung an die große Höhe vor der Besteigung. Der alte Bergbaucamp auf 5.280 Metern bietet Schutz und dient häufig als Orientierungspunkt für Expeditionen in die höheren Regionen.
Der Berg trug einst die höchste ständige menschliche Siedlung der Welt auf 5.900 Metern Höhe, wo vier Bergleute in Metallstrukturen lebten. Diese extreme Ansiedlung war nur möglich, weil die Schwefelgewinnung die harte Umgebung rechtfertigte und Arbeiter dort lange Zeit verweilten.
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