Silala, Bach in Calama, Chile
Der Silala ist ein Gebirgsbach in der Hochanden-Region an der chilenisch-bolivianischen Grenze. Er fließt auf etwa 4000 Meter Höhe und bildet ein wichtiges Wassersystem zwischen den beiden Ländern.
In den frühen 1900er Jahren erbaute die Antofagasta & Bolivia Railway Company Kanäle, um Wasser von bolivianischen Quellen nach Chile umzuleiten. Diese künstlichen Systeme sollten Wasser für industrielle Zwecke in der Region bereitstellen.
Die Wasserquelle bleibt für die lokalen indigenen Gemeinschaften wichtig, die für ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten und traditionellen Methoden darauf angewiesen sind.
Der Zugang zum Silala erfordert Genehmigungen und die Navigation über unbefestigte Bergstraßen in dieser entlegenen Gegend. Die beste Besuchszeit ist die Trockenzeit von April bis November, wenn die Bedingungen stabiler sind.
Die Internationale Gerichtshof entschied 2022, dass sowohl Chile als auch Bolivien Rechte zur Nutzung des Wassers haben. Diese Entscheidung basiert auf internationales Gewohnheitsrecht und betraf lange Jahre der Diskussionen zwischen den beiden Ländern.
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