Loa-Viadukt, Eisenbahnbrücke in Conchi, Region Antofagasta, Chile
Das Viadukt von Loa ist eine Stahlbrücke, die sich über 244 Meter über den Fluss Loa erstreckt und etwa 103 Meter über dem Wasserspiegel thront. Die Konstruktion verbindet die umliegenden Bereiche und dient heute als Träger für Rohrleitungen und einen eingeschränkten Fahrverkehr.
Die Stahlkonstruktion entstand zwischen 1886 und 1888 als Bestandteil der Antofagasta- und Bolivienbahn, die beide Länder verband. Das Werk verdankte seinen Entwurf dem Ingenieur Edward Woods und war ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region.
Das Bildungsministerium erklärte den Loa-Viadukt am 3. Juni 2015 durch Dekret 156 zum Nationaldenkmal Chiles.
Die Brücke liegt in der Nähe von Conchi in der Region Antofagasta und ist zu Fuß zu erreichen, wobei man vorsichtig vorgehen sollte, da nur eingeschränkter Durchgang gewährt wird. Besucher sollten auf die Höhe vorbereitet sein und stabile Schuhe tragen, da der Fußweg über die Stahlkonstruktion führt.
Bei seiner Fertigstellung 1888 war das Bauwerk nach dem französischen Garabit-Viadukt die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt. Diese bemerkenswerte technische Leistung machte es zu einem Meilenstein der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts in Südamerika.
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