Cerro del León, Schichtvulkan in der Provinz El Loa, Region Antofagasta, Chile.
Der Cerro del León ist ein Schichtvulkan in der Provinz El Loa, der sich auf eine Höhe von 5.776 Metern erhebt und zwei verschachtelte Gipfelkrater von jeweils 270 Metern Durchmesser aufweist. Die beiden Krater liegen konzentrisch übereinander und bilden die charakteristische Form des Vulkangipfels.
Der Vulkan entstand durch drei unterschiedliche Phasen andesitischer Lavaflüsse, wobei die neueste Phase vor tausenden Jahren stattfand. Während der letzten Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren erfuhr der Berg bedeutende Veränderungen durch Gletschererosion.
Der Gipfel des Cerro del León beherbergt eine Inkaheiligtätte, die zeigt, wie wichtig dieser Berg für die spirituellen Praktiken der vorkolumbianischen Zeit war. Einheimische und Reisende erkennen heute noch die Überreste dieser heiligen Stätte, die den Berg als Ort der Verehrung markiert.
Die Erreichbarkeit erfolgt am besten von der Stadt Calama aus, von wo aus mehrere Wanderrouten zum Gipfel führen. Die beste Jahreszeit für den Aufstieg ist während der trockenen Monate, wenn das Wetter stabiler ist und die Bedingungen sicherer werden.
Der Berg ist Teil einer linearen Vulkanreihe, die sich mit dem Paniri und dem Toconce über die Zentrale Vulkanzone Chiles erstreckt. Diese Ausrichtung zeigt die geologischen Kräfte, die die Region geformt haben, und macht den Ort zu einem wichtigen Punkt für das Verständnis der Vulkangeographie der Anden.
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