Pucará de Turi, Präkolumbische archäologische Festung in Calama, Chile
Pucará de Turi ist eine archäologische Stätte mit Steinkonstruktionen, die sich über mehrere Hektar in hoher Berglandschaft befinden. Hier finden sich etwa 620 Strukturen, darunter Wohnhäuser, Plätze für religiöse Zeremonien und runde Türme aus Stein.
Die Siedlung entstand um das Jahr 900 und war bis etwa 1600 bewohnt, was eine lange Geschichte der Nutzung zeigt. Im 15. Jahrhundert veränderte die Inka-Besatzung die Anlage erheblich und prägte das Aussehen mit neuen Bauten.
Die Anlage zeigt eine Mischung aus Atacameño- und Inka-Architektur, die man in den rechteckigen Häusern, Zeremonienplätzen und kreisförmigen Steintürmen sehen kann. Diese verschiedenen Baustile überlagern sich an dem Ort und zeigen, wie unterschiedliche Kulturen hier nacheinander lebten und bauten.
Der Ort liegt in bergiger Umgebung mit weniger Vegetation und kann bei Tagesbesuchen erkundet werden. Es ist hilfreich, genug Wasser und Sonnenschutz mitzubringen, da die Höhenlage und die freie Fläche intensives Licht und trockene Bedingungen bedeuten.
An der Stätte steht eine besondere lange Steinstruktur mit Giebeldach, die aus der Zeit der Inka-Herrschaft stammt. Diese Konstruktion zeigt handwerkliche Techniken, die für das Inka-Reich charakteristisch waren und heute noch sichtbar sind.
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