Cerro Paniri, Schichtvulkan in der Region Antofagasta, Chile.
Volcán Paniri ist ein Schichtvulkan in der Region Antofagasta mit einer Höhe von 5.960 Metern und drei unterschiedlichen Kratern. An seinen südwestlichen Flanken sind alte Lavaströme gut erhalten und deutlich sichtbar.
Der Berg zeigt Spuren menschlicher Präsenz seit präkolumbianischer Zeit, wie archäologische Funde zeigen. Zeremonielle Strukturen auf dem Gipfel stammen aus der Zeit der Inka-Herrschaft in der Region.
Der Berg ist für die Bewohner des Dorfes Ayquina heilig und zeigt die tiefe Verbindung zwischen den Menschen und der Landschaft. Diese spirituelle Bedeutung prägt bis heute, wie die Einheimischen den Ort wahrnehmen und nutzen.
Der Zugang führt über unbefestigte Straßen, die an den nördlichen und westlichen Hängen vorbeilaufen, wobei die nahe gelegenen Dörfer Cupo und Turi als Ausgangspunkte dienen. Besucher sollten mit anspruchsvollem Terrain und großer Höhe rechnen.
Das Kraterseewasser beherbergte einmal Salinenkrebse, winzige Organismen, die in größeren Höhen kaum vorkommen. Diese mikroskopisch kleinen Lebensformen wurden dort unter ungewöhnlichen Bedingungen entdeckt.
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