Linzor, Schichtvulkan in der Region Antofagasta, Chile.
Linzor ist ein Schichtvulkan mit einer Höhe von etwa 5.400 m, der sich in den südlichen Anden an der Grenze zwischen Chile und Bolivien erhebt. Seine charakteristische kegelförmige Form entstand durch wiederholte Eruptionen, die steile Flanken und einen gut definierten Gipfel hinterließen.
Der Vulkan entstand vor etwa 30 Millionen Jahren durch die Subduktion der Nazca-Platte unter die südamerikanische Kontinentalplatte. Diese geologische Aktivität prägte die gesamte Andenregion und führte zur Bildung einer Vulkankette.
Der Berg war für die Inka-Völker ein heiliger Ort, wo sie Opfergaben hinterließen und religiöse Zeremonien durchführten. An seinen Hängen finden sich bis heute Spuren dieser rituellen Praktiken aus der Vorkolumbuszeit.
Die abgelegene Lage erfordert spezialisierte Führung und eigene Vorbereitung wie Akklimatisierung auf die Höhe und robuste Ausrüstung. Der Zugang ist nur während der trockeneren Monate möglich, wenn die Wege begehbar sind.
An den Südhängen des Berges entspringt der Río Toconce, ein wichtiges Wassersystem in dieser trockenen Region. Dieser Fluss durchquert die Atacama und speist letztlich den Loa River mit frischem Wasser.
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