Sairecabur, Andenvulkan in der Atacama-Wüste, Chile
Sairecabur ist ein Vulkan in der Atacama-Wüste an der Grenze zwischen Chile und Bolivien, der eine Höhe von etwa 5.970 Metern erreicht. Der Berg prägt das Landschaftsbild dieser Region mit seinem markanten Gipfel und der breiten Caldera an seinem Rücken.
Archäologische Funde zeigen, dass Menschen der Inka diesen Berg als heiligen Ort nutzten und dort ein Heiligtum errichteten. Die lange Besiedlungsgeschichte dieser Höhenregion zeigt, wie wichtig dieser Berg für die andinen Kulturen über Jahrhunderte war.
Der Name stammt aus der Kunza-Sprache und bedeutet Regenberg, was die enge Verbindung der Ureinwohner zu diesem Gebirgszug widerspiegelt. Besucher können diese Verbindung heute noch in den Traditionen der lokalen Gemeinden von San Pedro de Atacama spüren.
Eine Besteigung erfordert zwei bis drei Nächte Akklimatisierung in San Pedro de Atacama, bevor man mit einem erfahrenen Bergführer aufbricht. Der Weg ist anspruchsvoll und dauert etwa elf Stunden vom Start bis zur Rückkehr, weshalb eine gute körperliche Vorbereitung wichtig ist.
Auf dem Berg steht eines der höchsten Radioteleskope der Welt, das Weltraumbeobachtung in extrem hoher Auflösung ermöglicht. Dieses wissenschaftliche Gerät funktioniert in einem der trockensten und klarsten Teile des Planeten.
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