Catarpe, Archäologische Stätte nahe San Pedro de Atacama, Chile
Catarpe ist eine archäologische Siedlung mit mehreren Lehmziegelbauten, die an den Hängen eines Berges in der Atacama-Wüste verteilt sind. Die Ruinen erstrecken sich über verschiedene Höhenstufen und zeigen Überreste von Wohngebäuden, Lagerflächen und Feldterrassen.
Die Siedlung entstand vor etwa 500 bis 1000 Jahren und fungierte als wichtiger Umschlagplatz zwischen den Andenhochländern und Küstengebieten. Das Dorf war Teil eines Handelsnetzwerks, das Menschen und Waren über große Entfernungen verband.
Die Bauwerke in Catarpe zeigen, wie die Bewohner ihre Häuser aus Lehmziegeln errichteten und sich damit an die trockene Wüstenlandschaft anpassten. Die Art, wie die Gebäude in Reihen die Berghänge hinaufsteigen, verrät viel über das tägliche Leben und die Arbeitsorganisation dieser frühen Gemeinschaften.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, hat aber wenig Schatten, deshalb sollte man Sonnenschutz und Wasser mitbringen. Orientierungsschilder in mehreren Sprachen helfen bei der Navigation durch die Ruinen und erklären die Funktionen der verschiedenen Gebäude.
Die Siedlung enthält sichtbare Bewässerungsterrassen, die zeigen, wie die Bewohner Wasser in einer der trockensten Gegenden der Erde nutzbar machten. Diese Feldertechnik war entscheidend für das Überleben und Gedeihen der Gemeinschaft an diesem abgelegenen Ort.
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