Licancabur, Ruhender Schichtvulkan im Departamento Potosí, Bolivien
Licancabur ist ein ruhender Stratovulkan an der Grenze zwischen Bolivien und Chile im Departement Potosí. Der Gipfelkrater beherbergt einen permanenten See auf 5.916 Metern Höhe, der zu den höchstgelegenen Gewässern der Erde zählt.
Archäologische Entdeckungen zeigten, dass antike Inka-Zivilisationen mehr als einhundert Strukturen an der nordöstlichen Basis des Vulkans errichteten. Diese Bauten dienten vermutlich religiösen Zeremonien in großer Höhe.
Der Name des Berges stammt aus der Kunza-Sprache, in der „lican
Bergsteiger beginnen ihren Aufstieg typischerweise von der bolivianischen Seite und benötigen etwa sechs Stunden bis zum Gipfel bei günstigen Wetterbedingungen. Die extreme Höhe erfordert eine sorgfältige Akklimatisierung in den Tagen vor dem Aufstieg.
NASA-Wissenschaftler wählten diesen Ort für Tests von Mars-Missionen aufgrund seiner Umweltbedingungen, die denen des roten Planeten ähneln. Tropische Fische schwimmen im Gipfelsee trotz der extremen Höhe und eisiger Temperaturen.
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