Putana, Schichtvulkan in der Provinz Sur Lípez, Bolivien und Provinz El Loa, Chile
Putana ist ein Schichtvulkan an der Grenze zwischen Bolivien und Chile mit einer Höhe von 5.890 Metern. Der Gipfel weist einen großen Krater sowie zwei kleinere, verschachtelte Krater auf, aus denen regelmäßig Gasfontänen austreten.
Der Vulkan war bekannt für eine signifikante Eruption 1810, gefolgt von messbaren Verschiebungen an der Oberfläche in den Jahren 2009 bis 2010. Diese geologischen Veränderungen zeigen die anhaltende innere Aktivität des Vulkans.
Indigene Gemeinschaften in der Nähe des Vulkans pflegen Traditionen, die ihr Erbe durch Zeremonien und überlieferte Geschichten mit dem Berg verbinden.
Besucher erreichen den Vulkan am besten mit Geländewagen ab San Pedro de Atacama, wobei die trockenere Zeit zwischen Mai und Oktober günstiger ist. Die Reise ist anspruchsvoll und erfordert gute Vorbereitung auf große Höhe und raue Bedingungen.
Der Gipfelbereich produziert aktive Fumarolenfelder mit Schwefelwasserstoff- und Schwefeldioxidgasen, die bis in die 1970er Jahre Mineralablagerungen schufen. Diese Gasquellen lockten einst Bergbauaktivitäten an, die heute völlig verschwunden sind.
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