San Pedro, Schichtvulkan in der Provinz El Loa, Chile
San Pedro ist ein Schichtvulkan in der Hochanden Chiles, der sich auf 6.145 Meter erhebt und aus zwei unterschiedlichen Kegeln mit getrennter geologischer Geschichte zusammensetzt. Die beiden Strukturen entstanden in verschiedenen Zeitabschnitte und praegen zusammen das Erscheinungsbild des Bergmassivs.
Der aeltere Kegel des Vulkans erfuhr einen Kollaps, der massive Trummermassen auf der westlichen Flaeche hinterliess. Dieser Zusammensturz praegt bis heute die Geologie und das Aussehen des Berges.
Die lokalen Gemeinden der Region verbinden sich durch Traditionen und Rituale mit diesem Berg, der für sie ein wichtiger Teil ihrer Identität und ihres Landes ist. Diese Verbindung zeigt sich in den Geschichten, die über Generationen weitergegeben werden.
Alte Wege, die von frueher taetigen Schwefelmineuren angelegt wurden, bieten Zugangspfade zum Gipfel und dienen als Orientierungshilfen fuer Aufsteiger. Die Route 21 fuehrt um die nördlichen und westlichen Flanken, bietet aber keinen direkten Vulkanzugang.
Der juengere Kegel weist vier getrennte Eruptionsphasen auf, die unterschiedliche Lavatypen wie Andesit und Dacit produzierten und damit ein komplexes geologisches Schichtsystem bildeten. Dieses Mehrphasen-Muster ist selten und macht die innere Struktur des Berges wissenschaftlich bemerkenswert.
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