Cerro del Azufre, Schichtvulkan in der Provinz El Loa, Chile.
Cerro del Azufre ist ein Schichtvulkan in der Provinz El Loa auf etwa 5.850 Metern Höhe mit zwei vulkanischen Strukturen, mehreren Kratern und Schwefelablagerungen. Die Hänge zeigen typisches vulkanisches Gestein und die Spuren geologischer Prozesse, die über lange Zeit hinweg aktiv waren.
Der Vulkan entstand durch vier verschiedene Eruptionsphasen über etwa 1,1 Millionen Jahre hinweg, wobei die letzte vulkanische Aktivität vor etwa 120.000 bis 300.000 Jahren stattfand. Diese lange Geschichte zeigt, wie der Berg in mehreren Stadien aufgebaut wurde und schließlich zur Ruhe kam.
Der Berg wird heute von Wanderern und Geologen besucht, die sein vulkanisches Aussehen und die Spuren früherer Bergbauaktivitäten beobachten. Die örtlichen Gemeinschaften kennen den Ort durch seinen Namen, der auf Schwefellagerstätten verweist, die jahrzehntelang abgebaut wurden.
Die Anfahrt erfordert ein Fahrzeug mit Allradantrieb wegen unbefestigter Straßen und Bergpässe. Besucher sollten sich auf extreme Wetterbedingungen und große Höhe vorbereiten, indem sie wetterfeste Kleidung und ausreichend Wasser mitnehmen.
An der nördlichen Basis des Berges treten heiße Quellen mit Temperaturen um 42 Grad Celsius aus dem Boden auf. Diese warmen Gewässer deuten auf ein aktives unterirdisches Geothermialsystem hin, das unter der Oberfläche noch arbeitet.
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