Calama, Bergbaustadt in der Region Antofagasta, Chile
Calama ist eine Stadt in der Atacama-Wüste im Norden Chiles, die auf einer Höhe von 2260 Metern (7415 Fuß) liegt und vom Fluss Loa durchflossen wird. Die Straßen erstrecken sich von den älteren Vierteln im Zentrum bis zu den neueren Wohnsiedlungen an den äußeren Rändern, die durch breite Alleen mit wenigen Bäumen verbunden sind.
Die Kontrolle über die Region wechselte Ende des 19. Jahrhunderts von Bolivien zu Chile, nachdem der Konflikt zwischen beiden Ländern endete. Die Entdeckung großer Kupfervorkommen in den nahe gelegenen Bergen verwandelte den Ort von einem kleinen Handelsposten in ein Bergbauzentrum.
Der Name leitet sich aus der Quechua-Sprache ab und bezieht sich auf die Region des Flusses Loa, der durch das heutige Stadtgebiet fließt. Besucher bemerken die Verbindung zur Bergbaukultur in den Wohnvierteln und den handwerklichen Geschäften, in denen Kupfersouvenirs und lokale Produkte verkauft werden.
Der Flughafen liegt etwa 5 Kilometer (3 Meilen) südlich des Stadtzentrums und bietet direkte Verbindungen zur Hauptstadt sowie zu anderen Städten im Norden. Wer weiter nach San Pedro de Atacama reist, findet Busse und Taxis an den zentralen Verkehrsknotenpunkten.
Trotz der extremen Trockenheit wächst in den Gärten und Parks Vegetation dank des Bewässerungssystems aus dem Fluss Loa. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei nur etwa 5 Millimetern, weshalb die meisten Dächer flach gebaut sind und keine Regenrinnen benötigen.
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