Geoglyphs of Chug-Chug, Alte Geoglyphen in der Atacama-Wüste, Chile.
Die Geoglyphen von Chug-Chug sind etwa 500 große Zeichnungen, die in die Erdoberfläche geritzt wurden und sich über 23 archäologische Stätten verteilen. Die Muster zeigen geometrische Formen sowie Darstellungen von Menschen, Tieren und Verkehrsmitteln, die auf dem sandigen Boden des Hochplateaus sichtbar sind.
Diese Zeichnungen entstanden zwischen 1000 v. Chr. und 1550 n. Chr. und markierten wichtige Karawanenrouten. Sie zeigen die über Jahrhunderte bestehende Verbindung zwischen den Oasen von Calama und Quillagua im Norden Chiles an.
Die Zeichnungen zeigen, wie antike Bewohner die Landschaft als Kommunikationsmittel nutzten und ihre Verbindungen zu Handelswegen darstellten. Man sieht Darstellungen von Menschen, Tieren und Flößen, die von den alltäglichen Aktivitäten und Reiserouten der Gemeinschaften erzählen.
Das Gelände ist abgelegen und kann nur mit lokaler Führung und spezialisiertem Transport erreicht werden, da es sich in schwierigem Gelände befindet. Der beste Weg ist, eine organisierte Tour zu buchen, die sowohl den Transport als auch die Orientierung vor Ort gewährleistet.
Einige Zeichnungen zeigen Menschen beim Harpunieren von Fischen, was bedeutet, dass Wüstenbewohner Kontakt zu Küstenregionen hatten. Diese Details enthüllen, dass das Leben hier nicht isoliert war, sondern Teil eines größeren Netzwerks von Austausch und Handel.
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