Parque para la Preservación de la Memoria Histórica de Calama, Menschenrechtsgedenkstätte in Calama, Chile
Der Parque para la Preservación de la Memoria Histórica de Calama ist eine Beton-Gedenkstätte dreizehn Kilometer südöstlich von Calama, entworfen von Rodrigo Letelier Saavedra. Sie hat 26 Pfeiler für die 26 von der Karawane des Todes Erschossenen und 8 Innensäulen für die Verschwundenen der Region. Ihre Maße folgen der Fibonacci-Folge und dem Goldenen Schnitt, von der Grabstätte bis zu Treppen, Mauern und Säulendurchmessern. Ein Holzkreis und ein großes Eisenkreuz, gestiftet von Codelco-Arbeitern, vervollständigen die Anlage.
Die Gedenkanlage wurde 2004 eröffnet, nachdem 1990 die Überreste von 26 politischen Häftlingen an diesem Ort entdeckt wurden, die während des Regimes hingerichtet worden waren. Der Fund markierte einen wichtigen Moment in der Aufarbeitung von Verbrechen aus der Diktatur.
Die Gedenkstätte ist ein Treffpunkt für Gedenkveranstaltungen zu Ehren der hingerichteten politischen Gefangenen, organisiert von Gruppen von Angehörigen der Ermordeten und Verschwundenen von Calama. Ein großes Eisenkreuz stifteten die Arbeiter des Kupferunternehmens Codelco Chile zum Gedenken an die in der Pinochet-Diktatur getöteten Kollegen. Der Ort liegt dort, wo 1990 menschliche Überreste gefunden wurden.
Der Zugang ist frei und die Anlage ist tagsüber zu Fuß leicht zu erkunden, besonders wenn man von vorne beginnt und den bezeichneten Wegen folgt. Führungen werden regelmäßig angeboten und helfen dabei, die Geschichte der einzelnen Opfer besser zu verstehen.
Die Bauweise der Säulen und Treppen folgt mathematischen Proportionen, die auf harmonischen Verhältnissen basieren und dem Ort eine subtile strukturelle Tiefe verleihen. Diese architektonische Wahl verbindet das Gedenkort mit Prinzipien von Ästhetik und Ordnung.
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