Cerro del Quimal, Berggipfel in der Cordillera Domeyko, Chile
Cerro del Quimal ist ein Bergipfel in der Cordillera Domeyko, westlich des Salar de Atacama gelegen, mit einer Höhe von etwa 3.700 Metern. Der Berg erhebt sich in einem dünn besiedelten Gebiet und kann von mehreren Richtungen aus erreichbar sein, wodurch flexible Wanderoptionen entstehen.
Der Berg ist Teil der Cordillera Domeyko, einer Bergkette, die sich über etwa 600 Kilometer von Norden nach Süden an der östlichen Grenze der Atacama-Wüste erstreckt. Diese geologische Formation prägt die Landschaft seit Millionen von Jahren und bildete eine natürliche Barriere für frühe Besiedlungsmuster in der Region.
Die Likan-Antay erkennen den Berg als Mama Kimanchu an, einen Namen in der Kunza-Sprache, der weibliche Kraft und die Verbindung zu Regen und Fruchtbarkeit ausdrückt. Bei Besuchen kann man diese spirituelle Bedeutung in der Landschaft spüren, auch wenn die Berg heute von wenigen Menschen bevölkert wird.
Der Berg hat keine etablierten Wanderwege, weshalb Sie flexibel von verschiedenen Seiten ansteigen können und gute Kenntnisse der Orientierung im Gelände erforderlich sind. Die beste Zeit für einen Besuch sind die trockeneren Monate, und Besucher sollten ausreichend Wasser und Ausrüstung für raue Bedingungen in großer Höhe einplanen.
An jedem 1. August wirft der benachbarte Berg Licancabur seinen Schatten auf den Gipfel beim Sonnenaufgang, ein seltenes astronomisches Phänomen. Dieses jährliche Ereignis zeigt die genaue geografische Ausrichtung der beiden Berge und zieht die Aufmerksamkeit von Naturbeobachtern an.
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