Olca, Schichtvulkan an der chilenisch-bolivianischen Grenze, Chile
Der Volcán Olca ist ein Stratovulkan an der Grenze zwischen Chile und Bolivien, der sich auf eine Höhe von etwa 5.400 Metern erhebt. Der Berg ist Teil eines Gebirgskamms, der mehrere Vulkane umfasst und sich über mehrere Kilometer erstreckt.
Der Vulkan war zuletzt zwischen 1865 und 1867 aktiv, wobei später in den Jahren 1989 und 1990 Gasmessungen durchgeführt wurden. Diese jüngeren Beobachtungen zeigten anhaltende vulkanische Aktivität in Form von austretenden Gasen aus der Erde.
Der Berg hat Bedeutung für die indigenen Andenvölker, die traditionelle Verbindungen zu den vulkanischen Landschaften Nordchiles pflegen.
Die Besteigung erfordert Vorbereitung auf extreme Höhe und Kälte, da der Gipfel sich in einer der höchsten Regionen der Erde befindet. Besucher sollten mit dünner Luft und schwierigem Gelände rechnen und entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Der Gipfel hat ein andauerndes Fumarolenfeld, aus dem regelmäßig heiße Gase und mineralhaltige Flüssigkeiten austreten. Diese sichtbaren Dampfausstöße machen den vulkanischen Ursprung des Berges auch heute noch deutlich spürbar.
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