Salar de Empexa, Salzebene in Potosí, Bolivien
Der Salar de Empexa ist eine ausgedehnte Salzpfanne in den bolivianischen Anden auf grosser Hohe. Das Becken zeichnet sich durch dicke Salzablagerungen aus, die sich in den flachen Bereichen konzentrieren und einen weissen Boden bilden, der sich bis zum Horizont erstreckt.
Das Salzflachengebiet entstand vor tausenden von Jahren durch die Verdunstung eines riesigen antiken Sees, der einst grosse Teile der bolivianischen Hochebene bedeckte. Dieser geologische Prozess hat die mineralreiche Salzschicht hinterlassen, die heute das Becken definiert.
Die örtlichen Bevölkerungsgruppen bauen hier seit langem Salz ab und nutzen dafür Techniken, die sich über Generationen weitergegeben haben. Man sieht noch heute, wie Menschen in den flachen Becken arbeiten und das Salz sammeln.
Das Gebiet erfordert robuste Fahrzeuge und gute Vorbereitung wegen der unwirtlichen Bedingungen und grossen Hohe. Besucher sollten mit niedriger Luftqualitat und extremen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht rechnen.
Das Becken ist Teil eines unterirdischen Wassersystems, das es mit anderen Salzflachen in der Region verbindet. Diese verborgene hydrologische Verbindung speist das Becken staendig mit Wasser und erhalt damit die Salzbildung.
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