Volcán Isluga National Park, Naturschutzgebiet in der Provinz Tamarugal, Chile.
Der Nationalpark erstreckt sich über Andengelände mit Vulkanen, Seen und Bergen in Höhen zwischen 2.100 und 5.550 Metern. Das Gelände variiert stark je nach Höhenlage und bietet unterschiedliche Ökosysteme vom Tal bis zum hochalpinen Bereich.
Die chilenische Regierung gründete den Nationalpark 1967, um die Hochgebirgs-Ökosysteme und geologischen Formationen der Region Tarapacá zu schützen. Diese Gründung ermöglichte die Erhaltung eines einzigartigen Gebiets mit seinen Vulkanen und Thermalquellen.
Das Parkgebiet ist Heimat von Aymara-Gemeinden, die hier traditionelle Lebensweisen pflegen. Besucher können die alltägliche Arbeit mit Alpakas beobachten und handgewebte Textilien sehen, die nach überlieferten Techniken entstehen.
Zwei markierte Wege ermöglichen die Erkundung: der 600-Meter-Weg zu Laguna Arabilla für Wildtierbeobachtung und die 3-Kilometer-Route zum Pukará de Isluga mit Bergblicken. Besucher sollten sich auf große Höhe vorbereiten, da die Luft dünn ist und das Wetter schnell umschlagen kann.
Das Puchuldiza-Geothermiefeld enthält Geysire und Thermalquellen, die Temperaturen von 85 Grad Celsius erreichen. Im Winter bildet das heiße Wasser Eisblöcke, wenn es schnell abkühlt und gefriert, was einen ungewöhnlichen Kontrast zwischen Hitze und Kälte schafft.
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