Provinz Iquique, Verwaltungsprovinz in der Region Tarapacá, Chile
Iquique ist eine Provinz an der Pazifikküste mit einer Fläche von etwa 2.835 Quadratkilometern, die die Hafenstadt Iquique und die wachsende Gemeinde Alto Hospicio umfasst. Die Region erstreckt sich zwischen Meer und Andenhöhen und bildet ein Verwaltungsgebiet mit unterschiedlichen urbanen Zentren.
Die Provinz gewann im 19. Jahrhundert Bedeutung durch den Salpeterbergbau, der Chiles wirtschaftliche Entwicklung vorantrieb, bevor das Gebiet 1883 von Peru zu Chile kam. Diese Phase der Rohstoffgewinnung formte die urbane Struktur und wirtschaftliche Ausrichtung der Region nachhaltig.
Die Provinz verbindet maritime Traditionen ihrer Küstengemeinden mit Aymara-Bräuchen, die in lokalen Festen und Handwerkstechniken lebendig bleiben. Diese Mischung prägt das tägliche Leben und zeigt sich in der Art, wie Menschen hier ihre Verbindung zum Meer und zum Andenhinterland gestalten.
Die Panamericana verbindet die wichtigsten urbanen Zentren und ermöglicht einfache Fortbewegung zwischen den Städten. Der internationale Flughafen Diego Aracena bietet regelmäßige Verbindungen für An- und Abreisen an.
Das Gebiet beherbergt die Zona Franca de Iquique, eine zollfreie Handelszone, die als größtes Duty-Free-Zentrum Südamerikas bekannt ist. Diese besondere Handelszone zieht Käufer aus der ganzen Region an und prägt das wirtschaftliche Leben erheblich.
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