Henderson, Geschütztes Atoll auf den Pitcairninseln, Vereinigtes Königreich.
Henderson Island ist ein abgelegenes Atoll im Südpazifik, dessen steile Klippen aus fossilem Korallenkalkstein die Wasseroberfläche um etwa 15 Meter (50 Fuß) überragen. Die Insel bleibt unbewohnt und zeigt eine Landschaft aus rauer Vegetation über einem erhöhten Plateau, das von Felswänden umgeben ist.
Polynesische Seefahrer siedelten hier zwischen dem 9. und frühen 17. Jahrhundert, bevor sie die Insel aus ungeklärten Gründen verließen. Europäische Kartographen entdeckten sie im 17. Jahrhundert erneut und benannten sie später nach einem britischen Kapitän.
Archäologische Funde zeigen, dass polynesische Siedlungen zwischen 800 und 1600 CE auf der Insel existierten und mehrere Jahrhunderte lang bewohnt waren.
Jeder Besuch erfordert vorherige Genehmigung durch die Behörden von Pitcairn, da die Insel unter strengem Naturschutz steht. Die Anreise erfolgt ausschließlich per Boot und hängt stark von den Meeresbedingungen ab, die Landungen oft unmöglich machen.
Auf dem Atoll leben zehn endemische Pflanzenarten und vier Landvogelarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Trotz der Abgeschiedenheit lagert sich heute erheblicher Plastikmüll an den Stränden ab, der vom ozeanischen Strömungssystem herantransportiert wird.
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