Tupungato, Schichtvulkan in der Hauptkordillere, Argentinien und Chile
Tupungato ist ein Vulkan in der Hauptkordillere, der sich zwischen Argentinien und Chile erstreckt und eine Höhe von etwa 6.500 Metern erreicht. Der Berg hat steile, vereiste Hänge mit permanenten Schneefeldern in den höheren Regionen.
Der erste dokumentierte Aufstieg auf Tupungato fand 1897 statt, als die Bergsteiger Matthias Zurbriggen und Stuart Vines den Gipfel erreichten. Diese Expedition markierte einen wichtigen Meilenstein in der Erschließung des Andenhochlands durch europäische Expeditionen.
Der Name Tupungato stammt aus der Huarpe-Sprache der Ureinwohner und bedeutet "Stern-Aussichtspunkt", ein Hinweis auf die außergewöhnliche Klarheit des Nachthimmels an diesem Ort. Besucher berichten von unglaublich sternenreichen Nächten, wenn man die höheren Höhen erreicht.
Bergsteiger beginnen ihre Touren gewöhnlich von Mendoza aus und folgen Routen durch das Valle de Uco zu den Basiscamps. Die beste Zeit zum Klettern ist während der wärmeren Monate, wenn die Wetterbedingungen und der Schneestand stabiler sind.
Im Jahr 2000 enthüllte ein Gletscher an der Südflanke das Wrack der Star Dust, eines Flugzeugs das 1947 über den Anden verschwunden war. Der Fund ermöglichte die Identifikation der 14 Passagiere und Crew-Mitglieder, die in dem Absturz ums Leben kamen.
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