Santay Island, Geschütztes Feuchtgebiet und Insel im Kanton Durán, Ecuador
Santay ist eine 2.200 Hektar große Insel im Duran-Kanton mit ausgedehnten Mangrovenwäldern und natürlichen Savannen, die von den Gewässern des Guayas-Flusses umgeben sind. Das Gelände umfasst sowohl bewaldete Flächen als auch offene Naturräume, die zusammen eine vielfältige Landschaft bilden.
Die Insel entstand durch Sedimentablagerungen der Flüsse Daule und Babahoyo und wurde in der Vergangenheit als Quarantänebereich bei Epidemien genutzt. Diese frühe Funktion prägte ihre Rolle als isolierter Raum im Flussgebiet.
Auf der Insel leben etwa 47 Familien, die seit den 1950er Jahren hier ansässig sind und ihre landwirtschaftlichen Traditionen bewahren. Diese Bewohner prägen das tägliche Leben auf Santay mit ihren lokalen Praktiken und ihrer Verbundenheit mit der Natur.
Zwei Fußgängerbrücken verbinden die Insel mit Guayaquil und Durán und ermöglichen es Besuchern, leicht Zugang zu bekommen. Der erhöhte Abschnitt der Brücken ermöglicht es Flussbooten, darunter hindurchzufahren.
Die Insel beherbergt ein Krokodilzuchtungszentrum und bietet Lebensraum für 85 Vogelarten, einschließlich einer großen Population von Rotkopf-Papageien. Diese Vielfalt macht den Ort zu einem wichtigen Refugium für seltene Tiere der Region.
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