Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas, Provinz im westlichen Ecuador
Santo Domingo de los Tsáchilas ist eine Provinz im westlichen Ecuador, die sich zwischen den Ausläufern der Anden und dem Küstengebiet ausbreitet. Die Landschaft umfasst tropische Wälder und Flusstäler, die von mehreren Wasserläufen durchzogen werden und landwirtschaftlich genutzte Flächen mit natürlicher Vegetation verbinden.
Das Gebiet gehörte jahrhundertelang zur Provinz Pichincha, bis es im November 2007 durch ein Referendum eigenständig wurde. Die Entscheidung spiegelte das Wachstum der Stadt Santo Domingo und ihre wirtschaftliche Bedeutung als Knotenpunkt zwischen den Bergen und der Küste wider.
Die indigene Bevölkerung trägt den Beinamen Colorados wegen der roten Färbung ihrer Haare mit Achiote, einer Pflanzenpaste aus der Region. Besucher können in einigen Gemeinden die traditionellen Heilpraktiken und das Kunsthandwerk der Tsáchila kennenlernen, das vor allem aus Holzschnitzereien und gewebten Textilien besteht.
Die Provinz lässt sich von Quito aus über die Hauptstraßen in etwa zwei Stunden erreichen und bietet Zugang zu verschiedenen Gemeinden und Naturgebieten. Wer die Region besucht, sollte auf wechselndes Wetter vorbereitet sein, da tropische Regenfälle das ganze Jahr über vorkommen können.
Der Name der Hauptstadt stimmt mit dem Namen der Provinz überein, was bei ecuadorianischen Verwaltungseinheiten eher ungewöhnlich ist. Die Stadt dient als Handelszentrum für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die aus den umliegenden Tälern und Plantagen stammen.
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