Punta Tombo, Schutzgebiet in Patagonien, Argentinien.
Punta Tombo ist ein Schutzgebiet an der Atlantikküste Patagoniens mit felsigen Ufern und offenen Küstenebenen. Das Gelände besteht aus dürrem Buschwerk und nacktem Stein, wo Pinguine ihre Höhlen graben und brüten.
Das Gebiet wurde in den 1960er Jahren unter Schutz gestellt, um die dort brütenden Pinguine vor Störungen zu bewahren. Die Schaffung des Reservats markierte einen wichtigen Schritt zum Schutz der Meeresökosysteme der Region.
Der Ort trägt seinen Namen von der geografischen Lage an einer felsigen Landzunge. Die Menschen kommen hierher, um die Pinguine bei ihren natürlichen Verhaltensweisen zu beobachten und dabei die raue Schönheit der Patagonischen Küste zu erleben.
Die beste Zeit zum Besuch ist von September bis April, wenn die Pinguine präsent sind und in Gruppen am Strand zu sehen sind. Festes Schuhwerk und windabweisende Kleidung sind wichtig, da der Ort exponiert liegt und das Wetter schnell wechseln kann.
Diese Kolonie ist die größte Magellan-Pinguin-Kolonie auf dem südamerikanischen Festland mit zehn- oder hunderttausenden Tieren. Besucher können die Pinguine aus nächster Nähe sehen, wie sie zwischen ihren Höhlen hin und her wuseln und ins Meer hineinlaufen.
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