Neuquén, Handelszentrum im nördlichen Patagonien, Argentinien
Neuquén ist eine Großstadt im Confluencia-Bezirk im nördlichen Patagonien, die sich am Zusammenfluss der Flüsse Limay und Neuquén erstreckt. Das Stadtgebiet zieht sich entlang der breiten Flussebene und bildet den Ausgangspunkt für die Schifffahrtsroute des Río Negro.
Die Ankunft der Eisenbahn im Jahr 1902 verwandelte den Ort aus einem kleinen Handelsposten in eine aufstrebende Siedlung. Zwei Jahre später wurde sie zur Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ernannt, die seitdem weiter wuchs.
Die Fundación Parque de los Dinosaurios bewahrt über hundert Fossilien aus der Kreidezeit und bietet einen Einblick in die paläontologische Bedeutung der Region. Besucher können im Park nachgebildete Saurier sehen, die an die prähistorische Vergangenheit Patagoniens erinnern.
Der Flughafen Presidente Perón bietet regelmäßige Inlandsverbindungen, die Reisende mit Buenos Aires und anderen argentinischen Großstädten verbinden. Die Nationalstraße 22 führt durch die Stadt und ermöglicht eine einfache Weiterfahrt in Richtung Atlantikküste oder Anden.
Das Astronomische Observatorium der Universidad Nacional del Comahue beherbergt einen mechanischen Dinosaurier, der die zahlreichen paläontologischen Funde der Gegend veranschaulicht. Besucher erleben hier eine ungewöhnliche Mischung aus moderner Wissenschaft und prähistorischer Rekonstruktion unter einem Dach.
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