Portezuelo-Formation, Geologische Formation in der Provinz Mendoza, Argentinien.
Die Portezuelo-Formation ist eine geologische Schichtung in der Provinz Mendoza, die aus Sandstein und Schluffstein besteht und eine Dicke zwischen 95 und 130 Metern aufweist. Diese Ablagerungen erstrecken sich über die nördliche Patagonien und bilden ein wichtiges Fenster in die Vergangenheit.
Die Formation bildete sich während der späten Kreidezeit, zwischen dem späten Turonium und dem frühen Coniacium, als kontinuierliche Sedimentationsprozesse im Neuquén-Becken stattfanden. Diese Schichten konservieren ein Archiv aus einer Zeit, als Dinosaurier die südliche Hemisphäre bewohnten.
Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen führen regelmäßig Feldstudien an der Formation durch, um Fossilienreste zu untersuchen und Sedimentmuster zu analysieren.
Die Formation ist für Besucher an mehreren Ausfahrtspunkten in der Region zugänglich, wobei die beste Zeit zum Erkunden die trockeneren Monate sind. Bringen Sie geeignetes Schuhwerk mit und seien Sie vorbereitet auf offenes Gelände mit wenig Schatten.
Die Formation enthält zahlreiche Paläoböden, das heißt versteinerte Böden, die direkte Hinweise auf alte Umweltbedingungen geben. Diese Bodenschichten sind selten und ermöglichen Forschern, die Landschaft und das Klima von vor über 90 Millionen Jahren zu rekonstruieren.
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