Necochea, Küstenstadt in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
Necochea ist eine Stadt an der Atlantikküste in der Provinz Buenos Aires in Argentinien, die dort liegt, wo der Quequén Grande in den Ozean mündet. Die Küstenlinie erstreckt sich über mehr als 70 Kilometer und umfasst Sandstrände, einen Hafen und eine lange Uferpromenade mit Bars und Restaurants.
Die Siedlung wurde am 12. Oktober 1881 als militärischer Stützpunkt unter dem Kommando von Ángel Murga gegründet, der Grenzgebiete gegen Angriffe schützen sollte. Der Hafen öffnete 1922 und veränderte die Entwicklung des Ortes, indem er ihn zu einem Zentrum für den Export von Getreide und landwirtschaftlichen Produkten machte.
Der Name stammt von Cristóbal Necochea, einem General aus den Unabhängigkeitskriegen, der an der Seite von San Martín in Südamerika kämpfte. Familien aus der Region verbringen hier ihre Sommerferien am Strand, während die Promenade abends mit Spaziergängern und Radfahrern belebt ist.
Die Busstation verbindet den Ort mit anderen Städten in Argentinien und bietet mehrere Verbindungen täglich an, darunter Routen nach Buenos Aires und Mar del Plata. Der Sommer bringt viele Besucher und volle Strände mit sich, während die kühleren Monate ruhiger sind und mehr Platz für Wanderungen entlang der Küste bieten.
Im Miguel Lillo Park steht eine alte Dampflokomotive, die einst Touristen durch das bewaldete Gelände transportierte und heute als Erinnerung an die frühen Tage des lokalen Fremdenverkehrs dient. Der Park selbst wurde Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt, um die Sanddünen zu stabilisieren und einen schattigen Rückzugsort nahe dem Meer zu schaffen.
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