Carhué, Thermalstadt in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
Carhué ist ein Thermalbadeort an der Lagune Epecuén in der Provinz Buenos Aires. Die Stadt zeigt eine besondere Architektur mit Betonbauten und einem 36 Meter hohen Turm beim Rathaus.
Die Siedlung begann 1877 als Fort Carhué und war ein wichtiger Posten in der Zanja de Alsina gegen indigene Bevölkerungen. Das Gebiet war lange Zeit ein Grenzposten in einer umstrittenen Zeit.
Der Name Carhué stammt aus der Mapuche-Sprache: 'car' bedeutet grün und 'hué' bedeutet Land. Dies spiegelt die indigene Geschichte der Region wider, die heute noch in der lokalen Identität spürbar ist.
Der Ort hat mehrere Einrichtungen mit Thermalbädern und Salzwassertherapien, die das ganze Jahr über zugänglich sind. Die Wasser erreichen konstant hohe Temperaturen, was lange Bäder angenehm macht.
Die Ruinen von Villa Epecuén tauchten 2009 nach 24 Jahren unter Wasser wieder auf und bilden heute ein Freilichtmuseum mit erhaltenen Straßen und Gebäuden. Besucher können die verlassenen Häuser und das Leben vergangener Jahrzehnte noch deutlich erkennen.
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