Lago Epecuén, Salzsee in der Provinz Buenos Aires, Argentinien.
Lago Epecuén ist ein Salzsee in der Provinz Buenos Aires mit einer Salzkonzentration, die etwa zehnmal höher ist als die des Ozeans. Der See wird von den Überresten der Stadt Villa Epecuén gesäumt, deren Ruinen seit 2009 aus dem Wasser auftauchen und mit Salzablagerungen bedeckt sind.
Der See entstand in den 1920er Jahren als touristisches Ziel, als die Heilkräfte des Salzwassers bekannt wurden. 1985 führte ein Bruch im Damm zu Überflutungen, die die Stadt unter 10 Metern Wasser versenkten.
Der See zog seit Anfang des 20. Jahrhunderts Besucher an, die in seinen mineralstoffreichen Wassern Erleichterung von Rheuma und Hautleiden suchten. Dieses Heilbad-Erlebnis prägte die Identität des Ortes lange Zeit.
Besucher können die Ruinen von Villa Epecuén erkunden, die mit einer dicken Salzschicht bedeckt sind und die Geschichte des Ortes erzählen. Das Gebiet ist am besten in den wärmeren Monaten zu besuchen, wenn die Bedingungen für Erkundungen angenehmer sind.
Ein ehemaliger Bewohner kehrte in die Ruinen zurück und lebt dort allein unter den salzbedeckten Häusern. Seine Präsenz verleiht dem Ort eine eigenartige Präsenz und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.
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