Juan Manuel Fangio Museum, Automobilmuseum in Balcarce, Argentinien
Das Juan Manuel Fangio Museum nutzt ein Gebäude von 1906 an der Südecke des zentralen Platzes von Balcarce, wenige Straßen von Fangios Geburtshaus entfernt. Auf 4.600 Quadratmetern verteilen sich ein Erdgeschoss und acht über eine Wendelrampe verbundene Ebenen, dazu ein Mercedes-Benz-Bereich und die Nachbildung einer alten Mechanikerwerkstatt. Zu sehen sind über 50 Wagen, darunter der rekonstruierte Ford A von 1929, mit dem Fangio debütierte, und das rote Chevrolet Coupé von 1939.
Das Museum wurde 1986 eröffnet und Juan Manuel Fangio war selbst bei der Inauguration anwesend. Die Gründung war ein wichtiger Moment zur Bewahrung des Erbes der Formel-1-Renngeschichte.
Das Museum bewahrt das sportliche Erbe argentinischer Fahrer über Fangio hinaus: die Wagen der Brüder Gálvez, den Baufer-Ford der Brüder Emiliozzi und das Chevrolet-Coupé von 1939, mit dem Fangio in Huanchaco in Peru überschlug, wobei sein Beifahrer Daniel Urrutia starb. In der Halle steht der Helm, den Lewis Hamilton nach seinem fünften F1-Titel stiftete und damit Fangios fünf Meisterschaften egalisierte.
Das Museum ist täglich von 10 bis 17 Uhr unter der Woche und bis 18 Uhr am Wochenende geöffnet. In den Monaten Januar und Februar gibt es längere Öffnungszeiten.
Das Museum bewahrt den Helm, den Lewis Hamilton nach seinem fünften F1-Titel 2018 stiftete und damit Fangios fünf Meisterschaften egalisierte. Im Erdgeschoss zeigt der „Weg des Ruhms“ 72 Siege aus 200 Rennen, darunter 24 Grand-Prix-Erfolge, neben den von der FIA verliehenen Pokalen.
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