Mar Chiquita, Küstenlagune in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
Mar Chiquita ist eine Küstenlagune in der Provinz Buenos Aires, die durch ein schmales Auslasstor mit dem Atlantik verbunden bleibt. Die Wasserfläche wandelt sich ständig durch Gezeiten und Strömungen, während Sandbänke und Dünen ihre Form über die Jahreszeiten hinweg verändern.
Einheimische Gemeinschaften nutzten die Lagune jahrhundertelang als Nahrungsquelle, bevor europäische Siedler die Region im 19. Jahrhundert erreichten. Die UNESCO verlieh dem Gebiet 1996 den Status eines Biosphärenreservats und erkannte damit seinen ökologischen Wert an.
Die lokalen Fischer pflegen traditionelle Fangmethoden an der Meeresverbindung, fangen Pejerreyes im Winter und schwarze Umberfische im Sommer.
Das Gebiet eignet sich gut zur Vogelbeobachtung, besonders während der Zugzeiten im Frühjahr und Herbst. Die Wege entlang der Ufer bleiben meist zugänglich, obwohl Windverhältnisse und Wasserstände die täglichen Bedingungen beeinflussen.
Salzgehalt und Wassertemperatur schwanken je nach Jahreszeit und Niederschlag, wodurch verschiedene Fischarten zu unterschiedlichen Zeiten anwesend sind. Manche Vögel aus der Antarktis folgen kalten Strömungen bis hierher und nutzen die Lagune als temporären Rastplatz.
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