Villa Devoto, Wohnviertel im Nordwesten von Buenos Aires, Argentinien
Villa Devoto ist ein Wohnviertel im Nordwesten von Buenos Aires, das sich zwischen den Avenidas Lope de Vega, General Paz, San Martín und Francisco Beiró erstreckt. Das Gebiet zeichnet sich durch baumgesäumte Straßen, Einfamilienhäuser und die Präsenz des Metropolitanen Seminars aus, das die Gegend geprägt hat.
Der Stadtteil wurde nach dem italienischen Grafen Antonio Devoto benannt, der ab 1904 den Großteil des Landes erwarb und seine Entwicklung vorantrieb. Diese Zeit markierte den Beginn der systematischen Besiedlung und städtischen Planung des Gebiets.
Das Erzbischöfliche Seminar von Buenos Aires prägt seit seiner Gründung das religiöse Leben der Gegend und hat viele kirchliche Führungspersönlichkeiten ausgebildet. Die Institution ist eng mit der lokalen Gemeinde verbunden und spiegelt die spirituelle Bedeutung wider, die dieser Stadtteil für die Stadt hat.
Das Viertel ist durch zwei Eisenbahnlinien, die FC Urquiza und die FC San Martín, mit dem Zentrum von Buenos Aires verbunden und wird von zahlreichen Buslinien bedient. Diese Verkehrsmittel ermöglichen es Besuchern, leicht in die Gegend zu gelangen und sie zu erkunden.
Das Devoto-Palais war bis zu seiner Zerstörung 1940 die prächtigste Residenz des Viertels und wurde vom Architekten Juan Antonio Buschiazzo mit aufwendigen dekorativen Elementen entworfen. Dieses verlorene Bauwerk war ein Beispiel der architektonischen Pracht, die das Viertel in seinen frühen Jahren prägte.
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