Villa Santa Rita, Wohnviertel im Westen von Buenos Aires, Argentinien.
Villa Santa Rita ist ein Wohnviertel im Westen von Buenos Aires mit niedriger Bebauung und Häusern, die in einem Rastermuster angeordnet sind. Die Straßen verlaufen regelmäßig und schaffen eine übersichtliche, strukturierte Nachbarschaft.
Das Gebiet gehörte ursprünglich Juana Ramos Garmendia und wurde zwischen 1887 und 1890 in Wohngrundstücke aufgeteilt. Diese Parzellierung markierte den Beginn der systematischen Urbanisierung des Viertels.
Jorge Luis Borges versetzte seine Kurzgeschichte 'Hombre de la esquina rosada' in dieses Viertel und erwähnte dabei ein Salon in der heutigen Gaona Avenue. Die Geschichte prägt bis heute das kulturelle Ansehen dieses Viertels in Buenos Aires.
Das Viertel ist durch zahlreiche Buslinien gut mit dem öffentlichen Nahverkehr verbunden, was die Fortbewegung erleichtert. Die reguläre Straßenanordnung macht es einfach, sich in der Gegend zurechtzufinden und die verschiedenen Ecken zu erkunden.
Das Viertel enthält mehrere Durchgänge, die vor vielen Jahrzehnten als Arbeitersiedlungen entstanden sind und bis heute erhalten geblieben sind. Diese Passagen sind oft nur wenige hundert Meter lang und zeigen eine andere Bauweise als die umgebenden Wohnstraßen.
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