Parque Florentino Ameghino, Park im Viertel Parque Patricios, Buenos Aires, Argentinien
Der Parque Florentino Ameghino ist ein großer Stadtpark im Viertel Parque Patricios in Buenos Aires. Er besteht aus weitläufigen Rasenflächen, alten Bäumen, geschwungenen Wegen und einem Spielbereich für Kinder sowie einem eingezäunten Hundeauslauf.
Das Gebiet wurde im späten 19. Jahrhundert als Begräbnisstätte für Opfer der Gelbfieberund Cholera-Epidemien genutzt. Später wurde es in einen öffentlichen Park umgewandelt und im Laufe der Zeit schrittweise ausgebaut und erneuert.
Im Park trinken viele Besucher Mate, das traditionelle argentinische Getränk, im Schatten der alten Bäume. Gruppen treffen sich dort zum Plaudern und Entspannen, was zum alltäglichen Rhythmus des Viertels Parque Patricios gehört.
Der Park umfasst 46.622 Quadratmeter und wird von der Avenida Caseros begrenzt, gegenüber der alten Fassade des ehemaligen Gefängnisses Caseros; an der Straße Uspallata liegt das Hospital Muñiz. Das leicht gewellte Gelände ist dicht mit Bäumen bepflanzt und von kleinen Wegen mit Bänken durchzogen. Das Denkmal für die Opfer des Gelbfiebers steht im geografischen Zentrum des Parks.
Das Gelbfieberdenkmal im geografischen Zentrum des Parks stammt vom uruguayischen Bildhauer Juan Manuel Ferrari; an seinen Seiten stehen die Namen von Ärzten, Apothekern und Mitarbeitern der Hygienekommission, die 1871 starben, und es gibt Juan Manuel Blanes' Gemälde der Epidemie in Marmor wieder. Bei der Umgestaltung des Parks 1940 fand man Särge und menschliche Überreste des früheren Friedhofs; vermutlich liegen noch Gräber unter der Erde.
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