Numismatics Museum "Héctor Carlos Janson", Münzmuseum im Stadtteil San Nicolás, Buenos Aires, Argentinien
Das Museum beherbergt eine der größten Sammlungen von Währungsgegenständen in Südamerika mit über 20.000 Stücken aus verschiedenen Epochen. Die Bestände umfassen Münzen, Geldscheine, Schuldscheine und andere finanzielle Artefakte, die die wirtschaftliche Entwicklung der Region dokumentieren.
Das Gebäude wurde 1862 erbaut und diente ursprünglich als Börsengebäude von Buenos Aires, bevor es 1941 zum Museum umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung markierte den Beginn einer neuen Funktion, die der Erhaltung und Ausstellung von Währungsgeschichte gewidmet ist.
Das Museum zeigt vorkolumbianische Zahlungsmittel wie Kakaobohnen und Kupferäxte, die zeigen, wie Menschen lange vor der europäischen Ankunft Waren tauschten. Diese Objekte erzählen von den wirtschaftlichen Systemen, die in der Region bestanden, bevor Münzen und Banknoten eingeführt wurden.
Das Museum liegt in der Innenstadt von San Nicolás und ist von Montag bis Freitag geöffnet, wobei der Besuch kostenlos ist. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten nicht an Wochenenden zur Verfügung stehen und es ratsam ist, in den Morgen- oder frühen Nachmittagsstunden zu kommen.
Das Museum zeigt seltene Banknoten-Serien mit argentinischen Wildtieren und dokumentiert eine besondere Währungsperiode zwischen 1890 und 1935 mit historischen Varianten. Diese Jahre zeigen ein faszinierendes Kapitel in der Finanzgeschichte des Landes, das durch die Art der damaligen Geldprägung sichtbar wird.
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