Monumento a Juana Azurduy, Bronze-Unabhängigkeitsdenkmal auf der Plaza del Correo, Buenos Aires, Argentinien.
Das Monumento a Juana Azurduy ist eine Bronzeskulptur, die eine Kämpferin mit Schwert und einem Kind auf dem Rücken darstellt. Das Werk steht an der Plaza del Correo und zeigt eine Frau in einer Doppelrolle als Mutter und bewaffnete Kämpferin.
Die Bronzestatue des argentinischen Bildhauers Andrés Zerneri wurde am 15. Juli 2015 von den Präsidenten Cristina Fernández de Kirchner und Evo Morales eingeweiht; Morales veranlasste eine Spende von einer Million Dollar des bolivianischen Staates für den Bau. Sie ersetzte das am 29. Juni 2013 entfernte Kolumbus-Denkmal und wurde im September 2017 wegen der Arbeiten am Paseo del Bajo auf die Plaza del Correo versetzt.
Die Figur trägt ein Baby auf dem Rücken, gehalten von einem Aguayo, dem handgewebten Tuch, mit dem indigene andine Frauen ihre Kinder tragen; ihr Poncho ahmt die Falten der Wollkleidung amerikanischer indigener Völker nach. Die rechte Hand streckt sich schützend zum Kind und zum Volk aus.
Das Denkmal steht auf der Plaza del Correo, gegenüber dem Centro Cultural Domingo Faustino Sarmiento, im Block zwischen der Casa Rosada und der Avenida La Rábida. Im September 2017 wurde es für die Bauarbeiten am Paseo del Bajo hierher versetzt; man erreicht es über den Platz, und Bronze wie gestufter Sockel sind vom umliegenden Gehweg aus zu sehen.
Der sechs Meter hohe Unterbau unter dem Sockel hat die Form einer Stufenpyramide nach dem Vorbild der Architektur von Tiahuanaco, eine bewusste Anspielung auf die andine Welt, für die Juana Azurduy kämpfte. Die Bronze wurde über drei Jahre in den Hallen der ehemaligen Escuela de Mecánica de la Armada gegossen, 45 Personen wirkten mit.
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