Museum of Contemporary Latin American Art of La Plata, Kunstmuseum in La Plata, Argentinien
Das MACLA, Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata, ist ein städtisches Kunstmuseum, das am 10. September 1999 eröffnet wurde. Sein Bestand gliedert sich in acht Sammlungen, darunter die Colección General Patrimonial mit Werken von Antonio Seguí, Julio Le Parc und Rogelio Polesello, die Colección Tomasello mit Luis Tomasellos optisch-kinetischem Werk und die Colección Silva mit 80 kleinformatigen Arbeiten von Julio Silva. Zum Museum gehören außerdem eine Bibliothek, ein Kunstladen und ein Verlag.
Die Gründung im September 1999 war das Ergebnis von Diskussionen unter lateinamerikanischen Kunstkritikern und Künstlern, die bereits 1978 begannen. Diese frühen Gespräche führten zum Verständnis für die Notwendigkeit eines dedizierten Ausstellungsraums für lateinamerikanische Kunstwerke.
Das Museum ging aus den Ausstellungen „Confluencias“ hervor, die César López Osornio zwischen 1992 und 1994 in Spanien mit lateinamerikanischen Künstlern im freiwilligen oder erzwungenen Exil in Europa organisierte. Diese Künstler erklärten sich bereit, ihre Werke für die Gründung des Museums zu spenden, und wurden zu dessen Mitbegründern. Die Sammlung Silva umfasst 80 kleine Arbeiten von Julio Silva auf altem Papier, die Sammlung Tomasello enthält Buch-Objekte, die mit dem Schriftsteller Julio Cortázar entstanden.
Das Museum liegt zwischen der 6. und 7. Straße und ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten unter der Woche anders ausfallen als am Wochenende, daher ist es sinnvoll, vorher die aktuellen Zeiten zu prüfen.
Das Museum bewahrt die Sammlung Tomasello, die alle Schaffensphasen von Luis Tomasello umfasst, von den Anfängen bis zu den späten optisch-kinetischen Werken, einschließlich der gemeinsam mit dem Schriftsteller Julio Cortázar geschaffenen Buchobjekte.
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