La Plata, Provinzhauptstadt in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
La Plata ist die Hauptstadt der Provinz Buenos Aires und erstreckt sich über ein rechtwinkliges Straßennetz, das von diagonalen Boulevards durchschnitten wird und regelmäßige Plätze bildet. Die Stadt umfasst mehrere große Parks und Waldgebiete, die zwischen den bebauten Blöcken eingefügt wurden und als grüne Lungen innerhalb des geometrischen Grundrisses dienen.
Die Stadt wurde 1882 als neue Provinzhauptstadt gegründet, nachdem Buenos Aires zum Bundesdistrikt erklärt worden war. Innerhalb weniger Jahre entstanden die wichtigsten Verwaltungsgebäude, Museen und die Universität, wodurch sich das Stadtbild schnell verfestigte.
Die Bewohner halten die Parks und Plätze lebendig, wo sich nachmittags oft Familien und Gruppen zum Mate trinken versammeln. Studenten prägen das Straßenbild, besonders in den Vierteln um die Universität, wo kleine Buchläden und Cafés das Tempo des Tages bestimmen.
Regelmäßige Zugverbindungen und zahlreiche Buslinien verknüpfen die Stadt mit Buenos Aires, wobei die Fahrten je nach Tageszeit etwa eine Stunde dauern. Die breiten Avenidas und das geometrische Straßennetz erleichtern die Orientierung, besonders wenn man die Diagonalen als Bezugspunkte nutzt.
Die Stadt führte bereits 1884 elektrische Straßenbeleuchtung ein und war damit die erste in ganz Lateinamerika, die diese Infrastruktur nutzte. Die Anordnung der Straßen folgt einem strengen Plan, bei dem jede sechste Straße eine Avenida bildet und die Diagonalen alle 600 Meter die Hauptachsen kreuzen.
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